Fettleibigkeit kann Herz-Kreislauf-Probleme verursachen

Übergewicht ist heutzutage ein sehr akut stehendes Problem. Ungesunde Ernährung und sitzende Lebensweise führen dazu, dass Menschen Kilos zunehmen. Manche treiben Sport, um fit zu bleiben. Die Anderen machen nichts und wiegen von Jahr zu Jahr immer mehr.

Übergewicht beginnt dann, wenn der sog. BMI (Body-Mass-Index) mehr als 25 ist. Dieser Index stellt das Verhältnis von Größe zu Gewicht dar. Wenn das BMI 30 und mehr ist, dann spricht man von einem Adipositas (Fettleibigkeit).

Schon geringes Übergewicht verursacht Gesundheitsstörungen, welche mit jedem zugenommenen Kilo seriöser werden. Man muss auch den Taillenumfangbeachten: für die Frauen ist Taille bis 74 cm normal, für die Männer – bis 83 cm. Wenn man dicker ist, steigen die Krankheitsrisiken um 10-15%.

Welche Krankheiten verursacht Übergewicht?

Übergewicht, insbesondere Fettleibigkeit stellt eine große Belastung für den menschlichen Organismus. Jedes zusätzliches Kilo steigt dreifach die Risiken der seriösen Erkrankungen:

  • Diabetes (Typ 2);
  • Gallenblasenerkrankungen;
  • Bluthochdruck;
  • Fettstoffwechselstörungen;
  • Atembeschwerden;
  • Schlafapnoe.

Zwei bis dreimal häufiger leiden die Übergewichtigen an:

  • koronare Herzkrankheiten;
  • Arthrose;
  • Gicht;

Bei Fettleibigen treten auch zweimal häufiger folgende Störungen auf:

  • Krebserkrankungen (Gebärmutter-, Brust-, Gebärmutterhals-, Prostata- und Gallenblasenkarzinom);
  • Sexualhormonstörungen;
  • Rückenschmerzen.

Die anderen unangenehmen Folgen von Adipositas sind hohe Risiken von Thrombose und Embolie, Gefahr bei Operationen, insbesondere bei Narkose. Jedes Kilo verkürzt das Leben. Bei Menschen mit BMI mehr als 27 ist das Sterblichkeitsrisiko etwa 1,3-fach höher. Beim starken Adipositas (BMI >35) ist dieses Risiko 2,5-mal höher.

Übergewicht beeinflusst nicht nur unseren physischen, sondern auch psychischen Zustand. Die Übergewichtigen haben oft psychosoziale Probleme, niedrige Selbsteinschätzung und werden von den anderen geringer anerkannt. Das kann zur dauerhaften Depression führen.

Übergewicht und Herz-Kreislauf-System

Obwohl Übergewicht einen negativen Einfluss auf den ganzen Organismus hat, leiden dabei unser Herz und Kreislaufsystem in erster Linie.

Herz-Kreislauf-Krankheiten dienen als die häufigste Todesursache in der Welt. Die berbreitete Folge des Übergewichts ist Blutdruck. Mehr als 60{528156c757105a6f448696e33dd06a2c331b72a9f6add398d329af9c24f17d99} der Dicken leiden daran. Wenn ein Mensch 10 Kilos zunimmt, steigt der systolische Blutdruck um 3 mmHg und der diastolische Blutdruck – um 2,3 mmHg. Hypertonie führt zu:

  • hohem Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko;
  • Gefäßverkalkung (Arteriosklerose);
  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit);
  • Herzmuskelschwäche;
  • Beeinträchtigung der Nierenfunktion;
  • Netzhautschäden der Augen (hypertensive Retinopathie);

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Blutdruck und Gewicht?

Die übergewichtigen Menschen besitzen mehr Gewebe als die Menschen mit normalem Gewicht. Je mehr Gewebe man hat, desto mehr Sauerstoff braucht man. Es gibt zu viele Zellen, welche den vom Blut transportierten Sauerstoff verlangen. Um die Bedarfe der Zellen zu decken, muss das Kreislaufsystem aktiver arbeiten und mehr Blut durch den Herz pumpen. Außerdem erhöht sich der gesamte Volumen von Blut allmählich. Der Widerstand in den Blutgefäßen sinkt, während der Blutdruck sich erhöht. Zum Glück, kann man die Situation durch Abnehmen normalisieren.

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