Lungenkrankheit, Lungenfibrose kann behandelt werden

Lungenfibrose gehört zu den schweren Lungenerkrankungen. Ein – und Ausatmen fällt dann alles andere als leicht. Durch die Krankheit ist die Lunge vernarbt. Leider sind die Ursachen unbekannt. Das macht es auch nicht leicht, die Krankheit zu behandeln. Allerdings wurde jetzt ein Mechanismus entdeckt. Dieser wird mit der Entstehung von Fibrose in Verbindung gebracht. Jetzt sollen aus dieser Entdeckung mehr gemacht werden. Neue Therapieformen helfen dann bei der Früherkennung. Die Vernarbung wird auch als Fibrosierung bezeichnet. Die Dehnbarkeit der Lunge nimmt ab, wie auch die die hauchfeinen Lungenbläschen. Dadurch wird die Aufgabe von Sauerstoff und Kohlendioxid verhindert.

Wohlmöglich ist ein Signalmolekül verantwortlich

Die Einschränkung der Lunge kann sich negativ auf den Alltag auswirken. Leider handelt es sich bei dieser Lungenerkrankung um eine aggressive Erkrankung. So können die Ursachen immer noch nicht allzu schnell zurückgeführt werden. Das macht es auch nicht besser, wenn bewusst ist, dass die Beschwerden sich verstärken können. Nun gibt es aber auch schon Medikamente auf dem Markt, die das Fortschreiten der Erkrankung einschränken können, oder auch dauerhaft stoppen. Ein kleiner Fortschritt, der durch die Aufklärung der Mechanismen zu einem regelrechten Durchbruch in der Lungenmedizin werden kann. Die Studie wurde in München durchgeführt. Dort konnte auch intensiv beobachtet werden, wie sich die Lunge verhält. Die Wissenschaftler fanden so heraus, wie die Lunge auf die Außenwelt reagiert. Und so sind die Wissenschaftler ein wenig weiter gekommen. Sie haben herausgefunden, dass es sich um das Signalmolekül handelt, welches dafür verantwortlich gemacht werden kann. Ist es doch für die Vermehrung der Bindegewebszellen in der Lunge verantwortlich.

Bläschen können als Vorboten angesehen werden

Nun wurde aber auch herausgefunden, dass das Problem noch etwas tiefer liegt, als anfänglich gedacht. So werden erste Vorboten der Erkrankung bereits in Blasen transportiert. Die Bläschen, die dann von Zellen freigesetzt werden, beinhalten reichlich Proteine, wie auch Nukleinsäuren. Hierbei handelt es sich um ein wichtiges Kommunikationsmittel der Zellen. So entstehen komplett neue Wirkungsorte. Selbst Organe können von den Bläschen erreicht werden. Nun geht es noch einmal in der Studie darum, alle wichtigen Schritte erneut durchzugehen. Schließlich könnte es sich dann um einen wichtigen Fortschritt in der Behandlung der Krankheit handeln, wenn alles richtig gemacht wurde.

Metformin kann ebenso helfen

Natürlich gibt es dann noch eine weitere Möglichkeit gegen Lungenfibrose anzukämpfen. Und so soll Metformin die Fibrose mindern. Bis die oben genannte Therapie Wurzeln schlägt, müssen sich Betroffene mit dem Medikament Metformin abgeben. Wenn die Fibrose nicht rechtzeitig behandelt wird, kann diese zu schweren Infektionen führen. Bis hin zur Krebserkrankung. Es sollte auch immer darauf geachtet werden, was eingenommen wird. Denn nicht selten können sich die Nebenwirkungen der Medikamente auf die eigene Gesundheit auswirken. In Deutschland erkranken jährlich 30.000 Personen an solch einer Lungenfibrose. Wenn dann keine Behandlung stattfindet, was aufgrund der fehlenden Möglichkeiten häufig der Fall ist, wird die Lunge zerstört. Dies führt zum Tod. Nun wurden aber erste Test mit Metformin an Tieren durchgeführt, welche positiv verliefen. Doch es kommt besser. Selbst das Lungenkrebsrisiko bei Rauchern kann durch die Einnahme des Stoffes reduziert werden. Ursprünglich dient der Stoff zur Behandlung von Diabetes Typ 2. Es müssen daher keine neuen Stoffe erfunden werden.

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