Migräne, warum haben Frauen vermehrt damit zu kämpfen?

Migräne kann sowohl Frauen, wie auch Männer betreffen. Nun wurde herausgefunden, warum es mehr Frauen als Männer trifft. Wie häufig beide Geschlechter betroffen sind, bleibt jedoch offen. Dies kann von Person zu Person variieren. Dass Frauen vermehrt an Migräne leiden, liegt an der leichten Erregbarkeit der weiblichen Gehirne. Die These, dass etwas anderes wie Hormone dafür verantwortlich gemacht werden kann, ist falsch. Meist handelt es sich bei Migräne um pulsierende Kopfschmerzen, die immer wieder auftreten. Das hierbei entdeckte Phänomen hört auf den Namen CSD. Die Studie wurde an Mäusen durchgeführt. So brauchte es einen zwei – dreimal so starken Reiz bei den Männchen gegenüber den Weibchen, um den gleichen Effekt zu erzielen. Gerade diese Reizbarkeit ist ausschlaggebend, dass vermehrt Frauen an Migräne erkranken, als Männer. Von Anfang an konnte jedoch ein Zusammenhang mit der Menstruation der Frau ausgeschlossen werden. Meist sind es andere Dinge wie Stress, aber auch eine falsche Ernährung, die dafür verantwortlich gemacht werden kann. Es gibt inzwischen ein Mittel auf dem Markt, welches für Alzheimer Patienten verwendet wird. Das Mittel kann die Migräne-Beschwerden mindern. So haben 36 von 54 Migräne Patienten nach der Verabreichung des Medikamentes einen deutlichen Rückgang der Migräne feststellen können.

Viele Patienten beweisen, wie hoch die Sterblichkeitsrate ist

Fakt ist, dass es unzählige Studien dazu gibt, warum Frauen eher Migräne bekommen, als Männer. In einer anderen Studie heißt es, dass der Östrogenspiegel einen wichtigen Einfluss auf die Erkrankung nehmen kann. Hinzu kommt, dass es bei der Migräne meist nicht aufhört. Betroffene haben das Problem, Gefäßkomplikationen zu bekommen. Dies wirkt sich negativ auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Migränepatienten bekommen laut einer Studie vermehrt Herzinfarkte, oder auch Schlaganfälle. Ein Problem, welches nicht so einfach unter den Tisch gekehrt werden kann. Dabei handelt es sich um eine Feststellung, die ohne weiteres nachvollziehbar ist. Wurde die Studie doch bei 400.000 Personen durchgeführt. Das Risiko an einem Schlaganfall zu erkranken, lag bei dieser Gruppe bei 41 Prozent. Insgesamt liegt die Gesamtsterblichkeitsrate bei 20 Prozent höher gegenüber Gesunden.

Ab 35 Jahren geht es so richtig los mit der Migräne

Die Medizin weiß, dass es vor allem Frauen mittleren Alters betrifft. Dies fängt mit 35 Jahren an und hört bei 45 Jahren auf. Diese 10 Jahre können als die Primetime der Migräneerkrankung angesehen werden. Zu den Kopfschmerzen können noch Begleiterscheinungen wie Übelkeit, als auch Lärm – und Lichtempfindlichkeit mit dazu kommen. Es sollte begriffen werden, dass den Schmerzen immer eine sogenannte Aura vorausgeht. Sofern zu Medikamenten gegriffen werden möchte, ist auch darauf zu achten, dass die Dosierung stimmt. Manchmal kann es aber auch zu wenig Schlaf sein, welcher die Migräne auslöst. Sofern Medikamente eingenommen werden, reicht oft schon der Verzicht von Alkohol, wie auch Kaffee aus, um das Risiko einer Migräne-Erkrankung zu minimieren.

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